Universität Erlangen-Nürnberg
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Hinweise zur Erstellung einer Bachelorarbeit

Tipp: Lesen Sie §27 (neue PO) der Prüfungsordnung durch!

Themenvergabe und Anmeldung

Nach Prüfungsordnung sollen Bachelorarbeiten im jeweiligen Schwerpunkt geschrieben werden. Daher werden bei der Vergabe der Themen im Zweifelsfall Studierende der Sozialökonomik mit verhaltenswissenschaftlichem Schwerpunkt bevorzugt. Studierende anderer Schwerpunkte (z.B. BWL) können im Falle ausreichender Betreuungskapazität, der erfolgreichen Belegung der relevanten Module (Personal & Organisation bzw. Sozialpsychologie) und mit Zustimmung eines Fachvertreters des Schwerpunkts ebenfalls Bachelorarbeiten am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpsychologie schreiben.

Die Bachelorarbeiten werden im Rahmen eines Bachelorseminars betreut. Dieses findet in aller Regel in Form strukturierter Sprechstunden statt.

Grundsätzlich werden die Themen vom Lehrstuhl angeboten bzw. vorgeschlagen. Dies gewährleistet die Einbindung in weitere Forschungsarbeiten, so dass Sie bei der Bearbeitung einer Bachelorarbeit von Vorarbeiten profitieren können.

Inhalt

Bei den Arbeiten am Lehrstuhl handelt es sich um empirische Arbeiten, in deren Rahmen auch Daten zu erheben und auszuwerten sind (z.B. mit SPSS). Die Arbeiten finden meist im Rahmen von Forschungsprojekten des Lehrstuhls statt, in denen die Bachelorarbeit eine Teilfragestellung aufgreift. Die Bachelorarbeit gleicht daher einem kleineren wissenschaftlichen Fachaufsatz, in dem eine wissenschaftliche Fragestellung theoretisch hergeleitet und empirisch überprüft wird. Das Studiendesign wird dabei im Rahmen des Projekts meist vorgegeben. Einstiegsliteratur wird Ihnen in der Regel vom Betreuer gestellt, eine daran anschließende, eigenständige Recherche wird jedoch erwartet. Die Recherche sollte vornehmlich wissenschaftliche Fachpublikationen (i.d.R. Fachzeitschriften mit Peer-Review) und nicht Lehrbücher umfassen. In der Regel werden in einer Arbeit 2-3 wissenschaftliche Hypothesen formuliert und überprüft.

Gliederung

Inhaltlich leiden manche Arbeiten an einem fehlenden Verbund von Theorie und Daten und einem fehlenden roten Faden in der Arbeit. Achten Sie also darauf, dass Ihre theoretischen Bemerkungen für Ihre konkrete Forschungsfrage auch wirklich wichtig sind und einem roten Faden folgen. Die folgende Gliederung empfiehlt sich:

  1. Einleitung (Hinführung zum Thema, Ziel der Arbeit bzw. Fragestellung erläutern)
  2. Theoretischer Hintergrund (inkl. Entwicklung und Darstellung von Hypothesen)
  3. Methode (genaue Darstellung aller Aspekte der eigenen Vorgehensweise, wobei die Funktionsweise gängiger statistischer Verfahren allerdings nicht explizit erläutert zu werden braucht)
  4. Ergebnisse (nach Hypothesen geordnet, bitte halten Sie sich hier mit weitergehenden Interpretationen zurück, diese sollten in der Diskussion erfolgen)
  5. Diskussion (Bedeutung der Ergebnisse auf Grundlage der Theorie, Kritik der eigenen Studie, Ausblick auf weitere Forschung, Konsequenzen für die Praxis)
  6. (Literatur und gegebenenfalls Anhang)

Tipp: Nehmen Sie sich einen wissenschaftlichen Fachaufsatz als Vorbild.

Länge der Arbeit

Die Arbeit sollte etwa 25 Seiten umfassen. Bitte beachten Sie, dass die Seitenzahl kein Qualitätsmerkmal an sich darstellt, sondern es einer der typischen Fehler ist, dass man meint, alle Überlegungen und Berechnungen auch aufschreiben zu müssen. Es sollte nur das berichtet werden, was zum Verständnis und zur Einschätzung der Arbeit notwendig ist (roter Faden). Umfasst Ihre Arbeit mehr als 40 Seiten, wird sie abgelehnt (= nicht bestanden).

Benotung

Es ist nicht wesentlich, ob sich Ihre Hypothesen bestätigt haben (im Gegenteil, es ist oft eine wissenschaftliche Leistung, wenn Hypothesen falsifiziert werden), sondern wie gut Sie ein Thema gedanklich aufgearbeitet, die empirische Forschung und Auswertung durchgeführt und Ihre Gedanken und Ergebnisse schriftlich dargestellt haben.

Formatierungsvorgaben

Alle Tabellen und Abbildungen müssen nach APA- bzw. DGPs-Format (Quellen siehe unten) dargestellt werden. Sie sollten aus sich selbst heraus verständlich sein (auch ohne den Text), z.B. dürfen keine Abkürzungen verwendet sein, die nicht direkt erklärt sind (diese gehören in Tabellenanmerkungen). Orientieren Sie sich im Allgemeinen an den APA-Richtlinien für Tabellen- und Abbildungsaufbau, richtiger Verwendung von Literatur, Bibliographie usw. (Ausnahmen: Der Text sollte 1,5-zeilig geschrieben sein, Tabellen und Abbildungen in den Text integrieren, Unterstreichungen als kursiv darstellen). Bitte zitieren Sie keine Literatur, die Sie nicht selbst gelesen haben. Des Weiteren ist es ein besonderer schwerer Vorwurf (des Plagiats), wenn man etwas übernimmt, ohne die Quelle zu zitieren. Manchmal mag es auch notwendig sein, für einen bestimmten Argumentationsgang einen Autor über längere Passagen zu zitieren, wörtliche Zitate sollten aber die Ausnahme sein.

Tipp: Neben diesen Hinweisen finden Sie weiterer Ressourcen, z.B. eine Word-Vorlage für die Bachelorarbeit oder Zitierhinweise.

Abgabe und Archivierung

Die Arbeit ist in zwei Exemplaren im Prüfungsamt abzuliefern. Außerdem ist die Arbeit einmal in elektronischer Form beim Betreuer abzugeben. Bitte achten Sie darauf, dass Sie die Erklärung zur Selbständigkeit unterschreiben.

Bitte geben Sie dem Betreuer zusätzlich eine elektronische Form der Arbeit (z.B. auf CD) mit dem vollständigen Datensatz. Die Daten müssen mit Labeln versehen sein. Außerdem muss ein Kodierungsplan beigelegt werden. Die Rohdaten (z. B. Fragebögen) müssen zehn Jahre aufbewahrt werden. Teilen Sie Ihrem Betreuer den Aufbewahrungsort mit.

Bitte beachten Sie auch eventuelle Vereinbarungen/Vorgaben im Zusammenhang mit Veröffentlichungsrechten.

Quellen

American Psychological Association (2009). Publication Manual of the American Psychological Association (6th ed.). New York: APA.

Becker, H.S. (1994). Die Kunst des professionellen Schreibens. Frankfurt a.M.: Campus.

Deutsche Gesellschaft für Psychologie (2007). Richtlinien zur Manuskriptgestaltung (3. Aufl.). Göttingen: Hogrefe.

Skript zur Veranstaltung "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten"

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27.03.2014