Universität Erlangen-Nürnberg
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Resilienz

Beschäftigte aller Altersgruppen stehen heute vor zunehmend komplexen, schwer vorhersehbaren und sich ständig wandelnden Arbeitsanforderungen. Zudem nahmen psychische Belastungen und psychosomatische Erkrankungen in den letzten Jahren dramatisch zu; laut Gesundheitsreport der DAK aus dem Jahre 2014 liegen psychische Erkrankungen an dritter Stelle bei der Verursachung von Arbeitsunfähigkeitstagen. Der Anteil an Erwerbsminderungsrenten aufgrund psychischer Erkrankungen verdoppelte sich innerhalb der letzten 15 Jahre gar auf insgesamt 40 %. Der Erfolg bis hin zur Existenz von Unternehmen wird durch den Verlust von erfahrenem Personal gefährdet.

Daher ist es gerade in Zeiten des demografischen Wandels zentral, die psychische Widerstandskraft ("Resilienz") zu stärken, um die Arbeitsanforderungen erfolgreich zu bewältigen. Die psychische Gesundheit von Beschäftigten wird gefördert und die Beschäftigungsfähigkeit bleibt dadurch länger erhalten. Auf diese Weise werden sich Arbeitnehmer(innen) länger am aktiven Erwerbsleben beteiligen und ihre Kompetenzen werden im Unternehmen erhalten bleiben.

Im Projekt "Resilire" wird die Resilienz, ein Konzept das ursprünglich aus der Entwicklungspsychologie stammt, für die betriebliche Praxis erschlossen. Resilienz besteht dem bisherigen Verständnis nach aus eher stabilen personalen Ressourcen wie Achtsamkeit, Selbstwirksamkeit oder positivem Denken. Um das Konstrukt der Resilienz am Arbeitsplatz zu nutzen und im Rahmen von Interventionen gezielt zu fördern, ist eine verhaltensnahe Konzeption von Resilienz notwendig. Im Rahmen des Verbundprojekts werden dazu die Kernelemente der Resilienz bei der Arbeit bestimmt und Verhaltensweisen beschrieben, durch welche sich resiliente Mitarbeitende auszeichnen. Diese Facetten resilienten Verhaltens bei der Arbeit umfassen: emotionale Bewältigung, umfassende Planung, positive Umdeutung und fokussierte Umsetzung. Die genannten Aspekte wurden bereits im Rahmen erster Studien überprüft (Soucek, Pauls, Ziegler & Schlett, eingereicht).

Das Projekt nähert sich einem umfassenden altersübergreifenden Resilienzmanagement in mehreren Schritten:

Pressemeldung der FAU

Homepage des Verbundprojekts Resilire

Ansprechpartner: Roman Soucek, Michael Ziegler

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20.06.2016