Universität Erlangen-Nürnberg
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Psychologische Verträge zwischen Mitarbeiter und Organisation

Der psychologische Vertrag zwischen Mitarbeitern und Organisationen beschreibt die gegenseitigen, wahrgenommenen Erwartungen und Verpflichtungen, die über den juristischen Arbeitsvertrag hinausgehen (Rousseau, 1995). Psychologische Verträge werden definiert über die Wahrnehmung des Individuums, dass im Gegenzug für sein Engagement auch die Organisation die in sie gesetzten Erwartungen des Individuums erfüllt. Die daraus entstehende wahrgenommene Reziprozität der Verpflichtungen zwischen Organisation und Individuum motiviert beide Vertragsparteien dazu, ihre eingegangenen Leistungsversprechen zu erfüllen. Der psychologische Vertrag ist somit als "psychologisches Pendant" zur formalen Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Beziehung zu verstehen.

Zur Erfassung psychologischer Verträge wurde von uns ein Messinstrument entwickelt, dass auch im Kontext unterschiedlicher Beschäftigungsformen und Organisationen einsetzbar ist. Es werden darin sechs Dimensionen und drei ergänzende Merkmale psychologischer Verträge erfasst. Neben der Weiterentwicklung des Messansatzes selbst steht die Analyse von Determinanten psychologischer Verträge sowie der Auswirkungen auf die Mitarbeiter-Organisations-Beziehung im Mittelpunkt der aktuellen Forschungsarbeit.

Ansprechpartner: Klaus Moser

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02.04.2015