Universität Erlangen-Nürnberg
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Arbeitssucht

Viele Definitionen versuchen das Phänomen "Arbeitssucht" zu beschreiben und abzugrenzen. Ein einheitliches Verständnis von arbeitssüchtigem Verhalten oder "Workaholism" wurde dabei bisher noch nicht erreicht. Nach W. E. Oates ist ein Arbeitssüchtiger jemand, der ein derart exzessives und unkontrollierbares Bedürfnis nach Arbeit hat, dass sowohl sein psychisches und physisches Wohlbefinden als auch seine sozialen Beziehungen davon beeinträchtigt werden. Trotz dieser negativen Auswirkungen von Arbeitssucht behaupten Menschen immer wieder gerne, dass sie geradezu süchtig nach ihrer Arbeit sind. Arbeitssucht scheint damit die einzige Sucht in unserer Gesellschaft zu sein, auf die man stolz ist, sie zuzugeben.

Im Rahmen dieses Projektes wurde daher untersucht, inwiefern Arbeitssucht als etwas Positives angesehen und möglicherweise sogar als ein Karriereideal betrachtet wird. Es sollte geklärt werden, ob negative Auswirkungen einer Karriere wie gesundheitliche Beeinträchtigungen oder die Einschränkung sozialer Beziehungen realisiert und bewusst in Kauf genommen werden. Durch Einbeziehung des geschlechtsspezifischen Selbstkonzepts wurde darüber hinaus untersucht, inwiefern sich Männer und Frauen in dieser Hinsicht unterscheiden.

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02.04.2015